Es hat keinen Sinn mehr

Die Herren-1 kann endlich Ballast abwerfen: Die Gammelmannschaft, jener Zusammenschluss aus unkündbaren Altgedienten, gab im April 2021 endlich den Rücktritt bekannt und macht Platz für die neue Generation. 98% Redeanteil und 2% Spielzeit gilt es nun neu zu vergeben. Das letzte große Highlight des Gammelteams gab es im Oktober zu bejubeln, als man eine 11:0 Kiste in nur 2:34 Minuten erspielte.

Mit acht Saisons am Stück am längsten in der Herren-1 war Maxi von Gültlingen, der als einziger noch unter Coach Tibi Tavaszi spielte, welcher 2010 Jahns Herrenbasketball reaktivierte und bis 2014 dreimal aufstieg. Zusammen mit Maxi traten nun die Ü30er Niklas Schroth, Jonas Hartmann (bei dem Ü30 durchaus beschönigend ist), Jan Tomaschky, Rupert Dürre, Spielertrainer Niko Heinrichs sowie Sinan Özdil, Felix Knull und Michael Obländer zurück, wobei letzterer gar nicht so richtig zurückgetreten, sondern einfach untergetaucht ist. Fast alle Spieler haben angekündigt, der Jahnfamily in einer unteren Herrenmannschaft erhalten bleiben zu wollen und haben die Herren-1 bereits zu einem Testspiel herausgefordert. Dann wolle man den Jungspunden zeigen, wie man „the right way“ spielt, so ein Sprecher des Gammelteams. Ermutigend sei indessen, dass viele der nachkommenden Generation die richtige innere Haltung hätten.

Einige Kinder hingegen werden studienbedingt wohl nicht nur die Herren-1, sondern gleich die Stadt München und den Verein verlassen, wobei hier die alte Jahn-Regel gilt: Nur wer bei einem Aufstieg dabei war, wird in die Annalen aufgenommen. Insofern sollten sich das einige mit dem Studium auswärts nochmal gut überlegen. Alleine für die Aussicht auf einen Aufstiegskuchen lohnt sich das Gap Year!

Den Trainerposten wird zur neuen Saison ein Trio aus Flemming Stie, Timo Heinrichs und Toni Sperber übernehmen. Letzterer ist eigentlich nur dabei, damit Xandy auch noch ein Jahr dranhängt. Naja, und ehrlich gesagt auch, weil man kein Team ins Rennen schicken sollte, bei dem Jakob der Älteste ist.

Nun denn, wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen, den Vorhang zu und alle Fragen offen.

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