Die enge Zonendeckung der BOL-Gäste kann nichts ausrichten, das Team von Platz zwei (Jahn 2 mit 10-3) wird vom Team auf neun (Dachau 1-10) nicht gefährdet.
Die Jahnlinge starten zwar unkonzentriert (keine Trikots, gemütliches spätes Umziehen, 80% Aufwärmen, erstes Viertel 16:14), erkennen dann aber – wie in allen Matches seit der Weihnachtspause – welchen Schalter man drücken muss: 38:20 der Pausenstand. Dann nochmal griffig nachgelegt und locker zum 88:45-Kantersieg durchgezogen.
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Die zweite Partie des Wochenendes versprach einen anderen Charakter. Der TSV Schwaben Augsburg hatte das Hinspiel gegen Jahn nach Verlängerung gewonnen und gegen den Liga-Favoriten Rosenheim zwei denkbar knappe Niederlagen erlitten, die Qualifikation zur Bayerischen also praktisch in der Tasche.
Entsprechend gut vorbereitet gingen die Jahn-Mädels in die Partie, das Ganze versprach Meisterschafts-Niveau! Das Auftaktviertel zeigte auf, dass beiderseits an der Defense noch zu arbeiten sei (25:17), dann aber kamen die Gastgeber immer besser in den Modus „fleißige, gelbe Bienchen“ und ließen viertelweise nur noch neun und vier Pünktchen zu, 72:30 der Zwischenstand nach dreißig Minuten, 93:45 am Ende.
Alle Jahnlinge durften in etwa gleich lang ran, alle durften mindestens drei Zähler in die Stats eintragen, die Teilnahme an der Bayerischen (am 11./12. April in Würzburg) erfolgt von Platz zwei aus; die ersten Gegner werden die Gastgeberinnen und wahrscheinlich Rattelsdorf sein, danach hoffentlich Überkreuz-Halbfinale (entscheidet über die Teilnahme an der RSLO (25./26. April beim bayerischen Meister).
Vor diese Post-Season hat die Terminplanung aber noch diverse Damen- und U18-Entscheidungen in der BOL gesetzt. Und viele viele BBV-Lehrgänge. Und Wien.